Nachdem wir im letzten Monat einen Ausflug ins Level-Design und die damit verbundenen Hindernisse gemacht haben, kümmern wir uns heute um unser stetig wachsendes Kampfsystem. Bereits im Mai haben wir ein paar Worte darüber verloren, in welche Richtung es sich denn entwickeln soll. Zu diesem Zeitpunkt war faktisch nur einfachstes Schießen möglich. Heute sieht das schon ganz anders aus:

Wir können in den Nahkampf. Und es fühlt sich schon ganz gut an. Wir haben leichte und schwere Schläge, die man miteinander kombinieren kann. Die Treffererkennung funktioniert, indem wir mehrmals pro Sekunde prüfen, was sich zwischen der derzeitigen und der letzten Position der Waffe befindet. Das Anvisieren von Gegnern geht sehr smooth von der Hand und orientiert sich bei der Wahl immer am nächstgelegenen Feind, wobei das Lock-On durch das Scrollen des Mausrads auf den nächsten Gegner in Reichweite verlagert werden kann, um diesen gezielt anzugreifen. So einfach kann es sein! Das Ausweichen ist weiterhin in Entwicklung und erfährt in den nächsten Wochen seinen ersten (von wahrscheinlich vielen) Feinschliff. Weiterhin auf der Agenda stehen aufladbare Schläge und ihre Integration ins Kombo-System sowie das Testen von speziellen Fähigkeiten und eventuellen Talentbäumen, die wir unbedingt ausprobieren wollen.

Neben Carstens Tüftelei am Kampfsystem machte René sich an einen ersten Soundtrack-Entwurf im 80er-Jahre Stil. Und so wurde aus einem gewollten Metal-Track eher die Depeche Mode-Schublade. Eine fetzige Gitarre passte nach dem Finden des passenden Sounds nicht mehr ins Gesamtbild. Letztere harmonieren dafür aber super mit Renés Drumloop und seinem versteckten Bass, der dem Track mehr Tiefe verleiht. Der Bass ist dabei kaum hörbar (deshalb auch "versteckt"), aber durchaus fühlbar, um dem Beat etwas mehr Schmackes zu verleihen. Apropos Schmackes: Für den nötigen Bums sorgt ein EZ Drummer. All das mischt René momentan im Programm seiner Wahl, Cubase, ab und versucht damit eine relativ dunkle Stimmung herüberzubringen. Das Feeling hat er unserer Meinung nach schon hervorragend getroffen. 80er-Jahre und der etwas dunkle Flair des Tracks passen wie die Faust aufs Auge zu dem, was wir uns vorgestellt haben. Das Feintuning folgt auch hier in den nächsten Wochen. Wir können also hoffentlich bald einen ersten Anwärter auf den Titelsoundtrack von Iridium Probehören!

Wenn wir uns das nächste Mal lesen, können wir bestimmt bereits einen kleinen Ausblick auf die Story hinter Iridium und die Welt des Spiels geben.

Soweit aus dem Monat Juli, bis zum nächsten Mal!